Nordrhein-Westfalen:
Online-System Frühe Hilfen


[29.8.2016] Mit dem digitalen Service Online-System Frühe Hilfen wendet sich Nordrhein-Westfalen an junge Eltern. Das Programm ermöglicht es Kommunen, auf ihren Internet-Seiten Familienportale einzubinden.

Mit dem so genannten Online-System Frühe Hilfen bietet Nordrhein-Westfalen Familien einen neuen digitalen Service an. Wie das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport mitteilt, ermöglicht es das Programm Kommunen, auf ihren Internet-Seiten Familienportale einzurichten. Dort werden alle bestehenden Beratungs- und Informationsangebote sowie Kontaktadressen aus dem Bereich der Frühen Hilfe kompakt und übersichtlich dargestellt. „Um junge Eltern zu unterstützen, wollen wir durch diese niedrigschwelligen Informationsmöglichkeiten die bestehenden Angebote vor Ort noch leichter zugänglich machen“, erklärt Familienministerin Christina Kampmann. Seit Mai 2016 stellt das Familienministerium das System allen NRW-Jugendämtern kostenlos zur Verfügung und hat hierzu laut eigenen Angaben bereits zahlreiche Schulungen durchgeführt. Ob sie ein Familienportal einrichten, entscheiden die Kommunen selbst. Als Pilotkommunen beteiligen sich die Städte Essen, Gummersbach, Altena und Unna sowie der Kreis Steinfurt. Sie werden ihre Familienportale im Herbst 2016 online stellen. „Das Zusammentragen der Informationen war zwar viel Arbeit, hat aber schon vor der offiziellen Eröffnung des Portals zu wesentlich mehr Wissen und Austausch unter den verschiedenen Stellen und Trägern beigetragen, die mit Eltern zusammenarbeiten“, sagt Thomas Schulte, Netzwerkkoordinator der Stadt Gummersbach. Mit dem Online-System können laut Ministeriumsangaben Angebote der Frühen Hilfe für werdende Eltern und für Eltern mit Kleinkindern bis zu drei Jahren erfasst werden. „Das Familienministerium arbeitet aber schon jetzt an einer Ausweitung: zusammen mit dem Landesmodellvorhaben ‚Kein Kind zurücklassen! NRW-Kommunen beugen vor.‘ wollen wir das System so weiterentwickeln, dass bald auch Familien mit älteren Kindern davon profitieren können“, kündigt Ministerin Kampmann an. (ve)

Weitere Informationen zur Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen NRW. (Deep Link)
http://www.land.nrw

Stichwörter: Portale, CMS, Nordrhein-Westfalen, Christina Kampmann



Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich CMS | Portale
OZG-Umsetzung: Mehr Transparenz per BMI-Dashboard
[20.10.2020] Wie viele und welche Verwaltungsleistungen können bereits digital beantragt werden? Ab sofort informiert das OZG-Dashboard über den Fortschritt der Verwaltungsdigitalisierung – auf einen Blick. mehr...
Erkrath: Bürgerserviceportal mit Terminvergabe
[15.10.2020] Über ihr Bürgerserviceportal bietet die Stadt Erkrath Dienstleistungen und Informationen online an. Einige Vorgänge lassen sich direkt digital erledigen, auch können Termine im Bürgerbüro vereinbart werden. mehr...
Osnabrück: Bürgerportal OpenR@thaus online
[13.10.2020] Die Stadt Osnabrück führt ein Bürgerportal ein. Zunächst soll es vor allem einen zentralen Überblick über alle Verwaltungsdienstleistungen liefern, ein weiterer Ausbau ist geplant. mehr...
v.l.: IT-Leiter Tobis Fänger, Projektleiter Thomas Recke und Stadträtin Katharina Pötter stellen das neue ServicePortal Osnabrück vor.
Hochsauerlandkreis: Neuer Web-Auftritt
[13.10.2020] Die Kreisverwaltung des Hochsauerlandkreises präsentiert sich mit einer neuen Website. Auch eine Karriere-Website ist Teil des responsiven Internet-Auftritts. mehr...
Der Hochsauerlandkreis präsentiert sich mit neuem Internet-Auftritt samt Karriere-Website.
Erzgebirgskreis: Glatter Datenfluss zwischen Verwaltungsebenen
[8.10.2020] Der Erzgebirgskreis in Sachsen erhält Fördermittel des Landes für das Vorhaben Kommunalswitch. Es soll damit der redundanzfreie Austausch nicht-personenbezogener Daten zwischen Verwaltungsebenen vorangebracht werden. mehr...
Fördermittelübergabe von Staatssekretär Dr. Pfeil (r.) an Landrat Vogel.
Suchen...

 Anzeige

 Anzeige



Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 10/2020
Kommune21, Ausgabe 9/2020
Kommune21, Ausgabe 8/2020
Kommune21, Ausgabe 7/2020

Aktuelle Meldungen