München:
Neues Personal-Management


[18.12.2019] Die Stadtverwaltung München führt ein Transformationsprogramm im Bereich Personal-Management ein. Damit will sie den Anforderungen einer immer digitaleren Arbeitswelt gerecht werden.

Um den Anforderungen an städtisches Personal-Management in einer sich stetig verändernden Arbeitswelt gewachsen zu sein, realisiert die Stadtverwaltung München das Transformationsprogramm neoHR. Es soll Personalprozesse optimieren und weitestgehend digitalisieren sowie inhaltliche und strukturelle Grundlagen für den Umstieg in eine immer digitalere Arbeitswelt schaffen. Wie die bayerische Landeshauptstadt mitteilt, umfassen die geplanten Dienste unter anderem die Bereiche Wissensmanagement, Kommunikation, Zeiterfassung, Schichtpläne, Lohn- und Gehaltsabrechnungen, das Intranet WiLMA sowie Mitarbeiterbefragungen.
München plane mit neoHR auf den zunehmenden Fachkräftemangel, den demografischen Wandel und die mit der Digitalisierung einhergehende Veränderung der Arbeitswelt zu reagieren. Entwickelt und umgesetzt wird das Programm laut München vom Personal- und Organisationsreferat (POR) in Zusammenarbeit mit dem IT-Referat der Stadt sowie externen Beratungsunternehmen. Alexander Dietrich, Referent des POR, sagt: „Unsere Vision im POR ist es, die Landeshauptstadt München als modernste und attraktivste Arbeitgeberin im kommunalen Sektor zu positionieren. Das Programm neoHR wird dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. Die Personalfunktion hat sich vor allem in der freien Wirtschaft in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Um hier Schritt zu halten und von den Erfahrungen zu profitieren, setzen wir von vornherein auch auf die Zusammenarbeit mit externen Beratungsunternehmen.“ IT-Referent und CDO Thomas Bönig ergänzt: „Dabei ist ein grundlegender Kulturwandel wesentlicher Baustein für eine nachhaltige Digitalisierung. Das Programm neoHR liefert hierfür mit New Work wichtige Grundlagen.“
neoHR ist neben der Neuorganisation der städtischen IT (neoIT) und der Finanzprozesse (digital/4finance) das dritte große Transformationsprogramm der Stadtverwaltung, heißt es vonseiten der Stadt weiter. neoHR starte zum 1. Januar 2020 und sei auf sechs Jahre angelegt. (co)

Weitere Informationen zu neoHR (Deep Link)
https://muenchen.digital

Stichwörter: Personalwesen, München, neoHR



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Personalwesen
Stuttgart: Rahmendienstvereinbarung zur IT
[6.7.2022] Eine neue Rahmendienstvereinbarung zur Digitalisierung und Informationstechnik bei der Landeshauptstadt Stuttgart ist unterzeichnet. Die Vereinbarung umfasst unter anderem eine Beschäftigungssicherung für die Mitarbeiterschaft, zeigt Vorteile der Digitalisierung auf und soll die Umsetzung erleichtern. mehr...
Wolfsburg: Modernisierung findet Stadt Bericht
[19.4.2022] Die Stadt Wolfsburg will ihre Verwaltung fit für die Zukunft machen. Dazu wurden unter anderem für die Themen-Cluster Personal-Management und Moderne Arbeitswelten entsprechende Maßnahmen erarbeitet. mehr...
Stadt Wolfsburg will sich zukunftsorientiert aufstellen.
Personalwesen: Dekade der Digitalisierung Bericht
[14.4.2022] Die Corona-Pandemie und die damit einhergehende extreme Belastung in den Gesundheitsämtern boten einen Vorgeschmack darauf, was der Fachkräftemangel für die Verwaltung bedeutet. Die Digitalisierung ist hier ebenso Herausforderung wie Teil der Lösung. mehr...
Videokonferenz: Digitalisierung ist Herausforderung und Lösungsansatz zugleich.
KommunalCampus: Fördermittel für Bildungsplattform
[13.4.2022] Der Landkreis Bergstraße erhält 522.000 Euro für die Einrichtung einer Weiterbildungs- und Bildungsplattform, die sich an Beschäftigte der kommunalen Ebene richtet und diese für die Aufgaben der Verwaltungsdigitalisierung qualifizieren soll. mehr...
New Work: Jetzt die Weichen stellen Bericht
[4.4.2022] Digitalisierung und veränderte Ansprüche der Mitarbeitenden machen es für Verwaltungen unumgänglich, sich mit modernen Arbeitsformen zu beschäftigen. Erste Erfahrungen der Städte Bochum und Wuppertal sowie der Kreise Soest und Darmstadt-Dieburg sind positiv. mehr...
Wuppertal: Auf dem Weg zu neuen Arbeitswelten.
Weitere FirmennewsAnzeige

Rechnungsbearbeitung in Kommunen: Weitere Schritte für die Automatisierung von Rechnungen
[20.6.2022] Beim Thema Rechnungsbearbeitung ist für Kommunen noch lange nicht Schluss in Sachen Automatisierung. Es zeichnen sich bereits die nächsten Schritte ab, wie öffentliche Verwaltungen ihre internen kaufmännischen Abläufe im Sinne eines bürgerfreundlichen eGovernments weiter optimieren können. mehr...
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 07/2022
Kommune21, Ausgabe 06/2022
Kommune21, Ausgabe 05/2022
Kommune21, Ausgabe 04/2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Personalwesen:
ISGUS GmbH
78054 Villingen-Schwenningen
ISGUS GmbH
NOLIS GmbH
31582 Nienburg/Weser
NOLIS GmbH
AIDA ORGA GmbH
75391 Gechingen
AIDA ORGA GmbH
GISA GmbH
06112 Halle (Saale)
GISA GmbH
Aktuelle Meldungen