Hessen:
Beratungsprozess zur Digitalstrategie


[30.10.2020] Seit Ende Juli 2020 läuft über verschiedene Online-Formate der Beratungsprozess zur Fortschreibung der Strategie Digitales Hessen. Die Bürger sind aufgefordert, am Online-Prozess teilzunehmen, der jetzt in eine Vertiefungsphase geht.

Hessens Digitalstrategie soll fortgeschrieben werden. Der Beratungsprozess dazu ist seit Juli 2020 über verschiedene Online-Formate angelaufen. Im August fanden eine virtuelle Auftaktkonferenz und ein Fachaustausch statt. Daraus wurden laut dem hessischen Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung viele Impulse eingebracht und ausgewertet. Nun sollen ab dem 28. Oktober 2020 in sieben virtuellen Themenforen die Handlungsempfehlungen für die Gestaltung des digitalen Wandels in Hessen vertieft werden. Verbände, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft erhalten so die Möglichkeit, sich an der Fortschreibung der Strategie zu beteiligen.

Gemeinsam im Dialog

Der digitale Wandel kann nur im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sinnvoll gestaltet werden, betont in diesem Zusammenhang Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus. Sie und Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt sollen einführend zu jeder Veranstaltung die zentralen Anforderungen und Impulse des jeweiligen Handlungsfeldes im Gespräch beleuchten. In den daran anschließenden moderierten Themeninseln sollen zentrale Fragen zu verschiedenen Handlungsfeldern erörtert und strategische Anregungen aufgegriffen werden. Als Handlungsfelder festgelegt sind folgende Themen: Wirtschaft und Arbeit 4.0, digitales Lernen, Wissenschaft, Forschung und Verantwortung, smarte Regionen, digitale Teilhabe, digitale Verwaltung sowie Spielregeln der digitalen Welt. Die Konferenzplattform kann nach Anmeldung über Zugangslinks genutzt werden. An den Foren können alle interessierten Bürgerinnen und Bürgern teilnehmen. (sib)

Information und Anmeldung zu den virtuellen Themenforen (Deep Link)
https://digitales.hessen.de

Stichwörter: E-Partizipation, Politik, Hessen, Digitalstrategie, Bürgerbeteiligung



Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Partizipation
Hamburg: Partizipationssystem öffentlich verfügbar
[23.2.2021] Das digitale Partizipationssystem DIPAS der Stadt Hamburg ist nun auch für andere Kommunen und Organisationen verfügbar. Bürger können darüber genau verortetes Feedback zu Planungsvorhaben in ihrer Kommune geben, etwa anhand von digitalen Karten, Luftbildern oder 3D-Modellen. mehr...
Partizipationssystem DIPAS: Die Bürger können via Smartphone, PC oder so genannte Touchtables ihr Feedback zu Planungsvorhaben abgeben.
Beteiligung.NRW: Neue Plattform für die Bürger
[9.2.2021] Mit der neuen Plattform Beteiligung.NRW will das Digitalministerium Nordrhein-Westfalen ein zentrales Bürgerbeteiligungsportal für die Behörden der Landesverwaltung anbieten. mehr...
Halle: Die Stadt besser machen Bericht
[29.1.2021] In der Reihe „Meine Stadt besser machen“ erprobt die Körber-Stiftung analoge und digitale Beteiligungsformate in Kommunen. In Hamburg pilotiert, setzt beispielsweise die Bürgerstiftung Halle auf die Erfahrungen rund um die Online- und Offline-Bürgerdialoge. mehr...
Die Bürgerstiftung Halle will die Lebensqualität in ihrer Stadt steigern.
Detmold: Vertrauensräume schaffen Bericht
[28.1.2021] Wie die Digitalisierungsstrategie Detmolds aussehen wird, bestimmen die Bürger der Stadt mit. Analoge und digitale Beteiligungsformate laden unterschiedliche Zielgruppen zum Mitmachen ein. Als wichtige Partizipationsbasis fungiert eine Open-Source-Plattform. mehr...
Die Stadt Detmold kombiniert Online- und Offline-Mitmachformate.
Radolfzell: Zwei neue Apps zur Beteiligung
[21.1.2021] Radolfzell in Baden-Württemberg beschreitet neue digitale Wege in der Bürgerbeteiligung. Mit den Apps Mängelmelder und Bürgerbeteiligung holt die Stadt ihre Bürger bei der Stadtentwicklung noch stärker mit ins Boot. mehr...
Die Icons der Bürgerbeteiligungs- und Mängelmelder-App der Stadtverwaltung Radolfzell.
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 2/2021
Kommune21, Ausgabe 1/2021
Kommune21, Ausgabe 12/2020
Kommune21, Ausgabe 11/2020

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich E-Partizipation:
wer denkt was GmbH
64293 Darmstadt
wer denkt was GmbH
Aktuelle Meldungen