Konstanz:
Strategie für Digitalisierung


[20.12.2019] Bis 2021 soll in Konstanz eine Gesamtstrategie zur Digitalisierung erstellt werden. Die Einbindung der Bürger ist ein wesentlicher Baustein bei der Entwicklung der Digitalen Agenda und soll vor allem über eine moderierte Online-Ideenplattform erfolgen.

Konstanz erarbeitet eine Digitale Agenda. Die Stadt Konstanz wird bis zum Jahr 2021 eine Gesamtstrategie zur Digitalisierung erstellen, welche der Gemeinderat in seiner Sitzung am 19. November 2019 beschlossen hat. Wie die baden-württembergische Kommune mitteilt, sind bereits viele Bereiche der Stadt digital. Es gebe das Konstanz-WLAN sowie ein flächendeckendes Glasfasernetz, über die App Mein Konstanz können Bürger ihre Busfahrt per Smartphone bezahlen, Fahrräder und Lastenräder buchen oder einen Termin im Bürgerbüro vereinbaren. Entlang des Seerheins testen die Stadtwerke aktuell eine intelligente Straßenbeleuchtung. An vielen Bushaltestellen werde die Wartezeit digital angezeigt und alle öffentlichen Unterlagen des Gemeinderats lassen sich online abrufen.
Die Digitale Strategie soll nach Angaben der Stadt veranschaulichen, wie die Digitalisierung das Leben der Konstanzer künftig weiter erleichtern kann. Leitgedanke sei es, den bestmöglichen Nutzen für die Anliegen, Bedürfnisse und Interessen der Bürger durch den Einsatz digitaler Technologien zu schaffen. Darum sei die Einbindung der Nutzer auch ein wesentlicher Baustein bei der Entwicklung der Agenda, die sich in strategische Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen aufteilt. In der Strategie werden übergreifende Ziele definiert und Leitsätze gebildet. Mögliche Handlungsfelder sind: digitale Infrastruktur, Wirtschaft, Verwaltung, Mobilität, Nachbarschaft, Gesundheit, Bildung, Kultur und Freizeit, Umwelt und Energie sowie Tourismus. Die Maßnahmen beschreiben konkrete Aktivitäten.
Die Öffentlichkeit soll vor allem über eine moderierte Online-Ideenplattform beteiligt werden. Die Bürger können dabei eigene Ideen entwickeln, sich austauschen und diskutieren. Aber auch offline werde es mit moderierten Veranstaltungen Möglichkeiten zur Beteiligung geben. Zudem soll das Format der Open-Government-Dialoge (wir berichteten) weiterentwickelt werden. (ba)

https://www.digitales-konstanz.de

Stichwörter: E-Partizipation, Konstanz, Digitalstrategie, Bürgerbeteiligung

Bildquelle: MTK / Dagmar Schwelle

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Partizipation
Wertheim: Neuer Kommunikationskanal
[4.7.2022] Einen Online-Melder hat die Stadt Wertheim freigeschaltet. Dieser soll jedoch nicht nur der Meldung von Mängeln dienen, sondern auch für eine bessere Bürgerkommunikation sorgen. mehr...
Wertheim: Neuer Online-Melder ermöglicht eine schnelle und transparente Kommunikation mit der Stadtverwaltung.
E-Partizipation: Projektfabrik für Ideen Bericht
[31.5.2022] Bürgerbeteiligung kann einen enormen Verwaltungsaufwand nach sich ziehen, den Kommunen oft nicht stemmen können. Leichter geht es mit der Digitalen Projektfabrik. Über die Plattform lassen sich eingebrachte Ideen ressourcenschonend und effektiv verwalten. mehr...
Mit der Digitalen Projektfabrik Bürgerideen ressourcenschonend verwalten.
Rhein-Kreis Neuss: Beteiligungsportal NRW im Einsatz
[25.5.2022] Um den Austausch mit der Bürgerschaft zu erleichtern, setzt der Rhein-Kreis Neuss jetzt das Beteiligungsportal NRW ein. Zum Start führt die Kommune zwei Umfragen auf der Plattform durch. mehr...
Das neue Beteiligungsportal NRW geht im Rhein-Kreis Neuss an den Start.
Augsburg: Mängelmelder Radverkehr
[20.5.2022] Mängel auf Radwegen können die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Augsburg nun einfach per App melden. Die Kommune setzt zu diesem Zweck den Mängelmelder von wer denkt was ein. mehr...
Augsburg bietet jetzt einen Mängelmelder für den Radverkehr an.
Potsdam: Vorschläge für den Bürgerhaushalt
[17.5.2022] Bis Ende Mai können Potsdamerinnen und Potsdamer Vorschläge für den Bürgerhaushalt 2023/24 einreichen. Das Partizipationsmodell hat sich in der brandenburgischen Landeshauptstadt bewährt. mehr...
Potsdam: Das Projekt-Team Bürgerhaushalt 2023/24 setzt sich aus Bürgerinnen und Bürgern, Stadtverordneten und Mitarbeitenden der Verwaltung zusammen.
Weitere FirmennewsAnzeige

Rechnungsbearbeitung in Kommunen: Weitere Schritte für die Automatisierung von Rechnungen
[20.6.2022] Beim Thema Rechnungsbearbeitung ist für Kommunen noch lange nicht Schluss in Sachen Automatisierung. Es zeichnen sich bereits die nächsten Schritte ab, wie öffentliche Verwaltungen ihre internen kaufmännischen Abläufe im Sinne eines bürgerfreundlichen eGovernments weiter optimieren können. mehr...
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 07/2022
Kommune21, Ausgabe 06/2022
Kommune21, Ausgabe 05/2022
Kommune21, Ausgabe 04/2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich E-Partizipation:
NOLIS GmbH
31582 Nienburg/Weser
NOLIS GmbH
wer denkt was GmbH
64293 Darmstadt
wer denkt was GmbH
Aktuelle Meldungen