Wolfsburg:
Quartier der Zukunft


[5.4.2019] Ein Quartier der Zukunft mit Büro- und Wohnflächen, Freizeitangeboten, Einzelhandel, Hotels und Gastronomie sowie Mobilitäts- und Digitallösungen soll im Herzen der Stadt Wolfsburg entstehen. Als Planer und Investor ist jetzt das Unternehmen SIGNA mit im Boot.

Wollen im Herzen Wolfsburgs ein Quartier der Zukunft ansiedeln. Ein vernetztes, zukunftsorientiertes, lebenswertes Herz der Stadt – das ist die Vision für den Nordkopf in Wolfsburg. Wie die niedersächsische Stadt mitteilt, soll hier ein neues urbanes Stadtquartier entstehen, das Büro- und Wohnflächen, Freizeitangebote, Einzelhandel, Hotels und Gastronomie sowie Mobilitäts- und Digitallösungen integriert. Die Quartiersentwicklung nehme nun Fahrt auf: Für die Ausplanung des Innenstadt-Areals südlich und westlich des Wolfsburger Hauptbahnhofs sei die SIGNA Gruppe als Projektentwickler des Gesamtareals und Investor gewonnen worden. Dazu schließen das österreichische Unternehmen und die Wolfsburg AG einen Projektentwicklungsvertrag. Im nächsten Schritt erarbeiten die beiden Partner ein Gesamtkonzept, über dessen Umsetzung am Ende der Rat der Stadt Wolfsburg und alle beteiligten Partner entscheiden. „Mehr Urbanität, erlebbare Digitalisierung und gleichzeitig ein bewohner- und besucherorientiertes sympathisches Gesicht der Zukunftsstadt Wolfsburg, diese Chancen verbinden wir mit der Entwicklung des Nordkopfs“, sagt Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Die Effekte werten das gesamte Stadtzentrum mit der Porschestraße auf, strahlen auf die angrenzenden Stadtteile und letztlich auf ganz Wolfsburg aus. Das neue Stadtquartier schlägt eine weitere Brücke zwischen Stadt und Volkswagen Werk. Unsere bestehenden Stärken wird es hervorragend ergänzen. Künftig können wir auf Wolfsburg nicht nur als besonders grüne und wirtschaftsstarke Stadt stolz sein, sondern auch auf unser neues urbanes Gesicht, das uns den Weg in die Zukunft ebnet.“ Die Planungen mit der SIGNA Gruppe erfolgen in Abstimmung mit der Gesamtstrategie #WolfsburgDigital (wir berichteten), heißt es vonseiten der Stadt weiter. Zwei bis drei Jahre werde der Planungsprozess voraussichtlich dauern. (ve)

http://www.wolfsburg.de
http://www.signa.at

Stichwörter: Wolfsburg, Smart City, SIGNA, Volkswagen

Bildquelle: Stadt Wolfsburg/Lars Landmann

Druckversion    PDF     Link mailen


ekom21
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Smart City
Osnabrück: Funknetz für die Smart City
[21.5.2019] In Osnabrück baut die SWO Netz, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Osnabrück, ein energieeffizientes und reichweitenstarkes LoRaWAN-Funknetz auf. Dieses soll künftig Smart-City-Anwendungen wie das bedarfsgerechte Schalten der Straßenbeleuchtung ermöglichen. mehr...
Braunschweig: Modell für Smart City?
[20.5.2019] Für den Weg zur Smart City schlägt die Stadtverwaltung Braunschweig dem Rat die Bewerbung um Bundesmittel vor. Die finanzielle Unterstützung stellt nicht zuletzt mit Blick auf die geplante Haushaltskonsolidierung eine Chance dar. mehr...
Ludwigsburg: Luftqualität in Echtzeit
[17.5.2019] In Echtzeit sollen künftig Daten zur Luftqualität in Ludwigsburg vorliegen. Die Stadt errichtet dafür mit dem Unternehmen Robert Bosch ein Netzwerk von Immissions-Messboxen an unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet. mehr...
Singen: LoRaWAN für Wertstoffhof
[17.5.2019] Thüga Energienetze und Thüga SmartService haben am Wertstoffhof in Singen ein LoRaWAN-Funknetz aufgebaut. Kunden der Stadtwerke können so vor der Anfahrt online prüfen, ob dort gerade ein großer oder wenig Andrang herrscht. mehr...
Buchen: Smartes Modellprojekt
[14.5.2019] Nicht nur ein LoRaWAN soll die Digitalisierung in der Stadt Buchen voranbringen. Auch die Nutzung von Daten aus dem Geo-Informationssystem von Stadt und Stadtwerken ebnet den Weg zur Smart City. mehr...
Weitere FirmennewsAnzeige

Citrix: Die Digitale Transformation der Verwaltung ist machbar
[21.5.2019] Bereits 2013 verabschiedete der Bundestag das E-Government-Gesetz (EGovG). Bisher gibt es aber nur wenige Anwendungen, über die die Bürger oder Auftragnehmer mit der Verwaltung interagieren können. Analoge und langsame Verwaltungsprozesse sind nicht nur für den Bürger ärgerlich. Auch Beamte wünschen sich digitale Arbeitsplätze. Dabei gibt es für den öffentlichen Sektor längst gute Lösungen. mehr...
Suchen...

 Anzeige

Advantic
Aktuelle Meldungen