Bayern:
App geplant


[22.1.2020] In diesem Jahr möchte der Freistaat Bayern seine Bayern-App an den Start bringen. Das kündigte Judith Gerlach, Bayerns Staatsministerin für Digitales, auf der Innovationskonferenz DLD an.

Judith Gerlach, Bayerns Staatsministerin für Digitales, kündigt eine Bayern-App für die digitale Verwaltung an. Eine Bayern-App für die Verwaltung hat Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach für dieses Jahr in Aussicht gestellt. Damit sei der Freistaat Vorreiter innerhalb Deutschlands, sagte sie bei der Innovationskonferenz DLD in München. Im Bayernportal seien schon einige Dienstleistungen online abrufbar, Eltern- oder Pflegegeld könnten bereits elektronisch beantragt werden. Bis Ende 2020 sollen über 50 der am meisten nachgefragten Dienstleistungen integriert werden (wir berichteten). Jetzt gehe es darum, dass die Bürger diese Angebote auch mobil nutzen könnten, sagte die Ministerin im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. Deshalb puscht Gerlach die Entwicklung einer Bayern-App als digitales Tor zur Verwaltung. Dazu gehören längerfristig auch auf den Einzelnen zugeschnittene Push-Nachrichten sowie regionale Informationen, meldet der Bayerische Rundfunk. Bei der Entwicklung beachtet werden sollen dabei das Once-Only-Prinzip, Interoperabilität und eine einfachere Authentifizierung. Diese soll nicht wie bisher über Ausweis und Kartenlesegerät erfolgen, sondern so, wie man beispielsweise seine Steuererklärung über Elster abgeben kann (wir berichteten). Und auch für ausreichenden Datenschutz muss gesorgt werden: „Die Absicherung der Daten hat absolute Priorität. Wir können uns als Staat da keinen Fauxpas erlauben. Das wäre ein riesiger Vertrauensverlust, wenn die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürger und Bürgerinnen nicht sicher wäre“, sagte Judith Gerlach.
Es gehe auch nicht darum, Papierformulare einfach digital anzubieten, so die Ministerin weiter. In den bayerischen Digitallaboren sollen Verwaltung und Unternehmen unter Einbeziehung der Bürger die Verwaltungsakte anpassen und vereinfachen. Gerlach: „Digitalisierung der Verwaltung heißt nicht nur Elektrifizierung, sondern wir schauen uns auch die Prozesse an und wie man sie vereinfachen, effektiver machen kann.“ (sav)

https://www.stmd.bayern.de

Stichwörter: Portale, CMS, Apps, Bayern-App, Mobile Government, Digitallabore

Bildquelle: Jörg Koch / StMD

Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

handelsblatt2204-banner

 Anzeige

learntec2205-banner
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich CMS | Portale
Hamburg: Mit KI zum Kindergeld
[25.5.2022] Ein intelligenter Sprachassistent macht den Service „Kinderleicht zum Kindergeld“ für Eltern in Hamburg jetzt noch komfortabler. In den Pilotbetrieb des auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Assistenten soll das Feedback der Nutzer kontinuierlich einfließen. mehr...
Hamburg: Online-Dienst „Kinderleicht zum Kindergeld“ wurde um einen intelligenten Sprachassistenten erweitert.
Qonvo: App für Kommunen entwickelt
[20.5.2022] Die neue App Commutio von der Digitalagentur Qonvo können Städte und Gemeinden als individuelle Informations- und Kommunikationsplattform verwenden. In Optik und Funktionsumfang ist die App anpassbar an individuelle Bedürfnisse. mehr...
Die von Qonvo entwickelte App Commutio dient Kommunen als Kommunikationsplattform.
Potsdam: Digitale Warteschlange
[11.5.2022] Wer in Potsdam ohne Termin zum Bürgerservice kommt, hat die Möglichkeit, sich digital zu registrieren und wird so aktuell informiert, wie lange es noch dauert, bis er aufgerufen wird. Für eine weitere Serviceverbesserung sollen unter anderem Selbstbedienungsterminals zur Passbeantragung angeschafft werden. mehr...
Potsdam: Service ohne Termine und mit digitaler Wartezeitangabe.
Velbert: Serviceportal gestartet
[11.5.2022] Das Serviceportal der Stadt Velbert ist online. 131 Dienstleistungen stehen hier zunächst zur Verfügung, 26 davon können vollständig online erledigt werden. Das Angebot soll sukzessive erweitert werden. mehr...
Das Serviceportal der Stadt Velbert wird noch wachsen.
Bayern: Dashboard zur Digitalisierung
[10.5.2022] Wie bayerische Behörden bei der Verwaltungsdigitalisierung vorankommen und welche Kommunen welche Dienste digital anbieten, verdeutlicht im Freistaat jetzt das Dashboard Digitale Verwaltung. mehr...
Weitere FirmennewsAnzeige

E-Invoicing: Was 2022 auf Kämmereiabteilungen zukommt
[2.5.2022] Annahme und Verarbeitung von E-Rechnungen, Portallösungen und PEPPOL, das neue Umsatzsteuerrecht für Kommunen – mit einigen dieser Themen haben Kämmereiabteilungen schon seit längerem zu tun, andere sind neu bzw. werden weiter ausgebaut. So bringt das laufende Jahr für alle in der kommunalen Verwaltung, die mit Steuern, Haushalt und Finanzen zu tun haben, technische wie auch gesetzliche Neuerungen. mehr...
Suchen...

 Anzeige

vereon2204-cont

 Anzeige

vereon2204-cont

 Anzeige

usu2110

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 05/2022
Kommune21, Ausgabe 04/2022
Kommune21, Ausgabe 03/2022
Kommune21, Ausgabe 02/2022

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich CMS | Portale:
NOLIS GmbH
31582 Nienburg/Weser
NOLIS GmbH
ITEBO GmbH
49074 Osnabrück
ITEBO GmbH
brain-SCC GmbH
06217 Merseburg
brain-SCC GmbH
Aktuelle Meldungen